Cyrill war zwar aufgestanden, doch auf halbem Weg blieb er stehen, mit dem Rücken zu Lucien gekehrt. Eine drückende Stille legte sich zwischen sie. Ungesagte Worte hingen schwer in der Luft, und beide wussten, dass sie ausgesprochen werden mussten. Lucien wusste ebenso, dass er in diesem Moment kein Recht hatte, den Anfang zu machen. Cyrill musste aus eigenem Antrieb sprechen... und das war schwerer, als es schien. ?Ich… ich kann mich nicht entschuldigen, Lucien.“ Endlich fand sein alter Freund Worte. Noch immer hatte er ihm den Rücken zugewandt, doch sein Kopf senkte sich, als würde Scham ihn niederdrücken. ?Nicht für das… was mein Bruder… getan hat.“ Seine Stimme klang erstickt.
?Ich wei?“, antwortete Lucien ruhig. ?Alter Freund, es ist nicht deine Schuld.“
Erst da drehte Cyrill sich um. Wut und Ernst lagen in seinem Gesicht. ?Wie… wie kannst du das wissen?“ Seine Stimme wurde lauter. ?Ich bin sein Bruder… sein Zwillingsbruder… und niemals h?tte ich geahnt, dass er zu… Verrat f?hig w?re. Ich dachte immer, ich kenne ihn. Aber… jetzt?“ Cyrill schüttelte den Kopf. ?Jetzt zweifle ich daran. Und an… mir selbst, dass ich es nicht bemerkt habe. Dabei bin ich der ?ltere von uns beiden.“ Sein Blick verfinsterte sich verzweifelt. ?Er hat… dich verraten. Mich. Unsere ganze Familie. Unser Volk. Uns alle.“
Lucien stand von seinem braunen Schreibtischstuhl auf und ging langsam um den Tisch herum. Mit den Fingerspitzen seiner rechten Hand fuhr er sanft über das dunkle Holz, als suche er Halt. Kurz vor Cyrill blieb er stehen und sah ihm fest in die grünen, schuldbewussten Augen. ?Niemand h?tte es geahnt“, sagte Lucien ruhig, aber ernst. ?Ich habe Arokh stets den gr??ten Respekt entgegengebracht, und auch für mich… war es ein Schock.“ Seine Stimme blieb ruhig, doch sie trug die Schwere der Wahrheit. ?Nicht dir gebe ich die Schuld, sondern Arokh. Und mir tut es leid… nicht um ihn, sondern um dich und deine Familie.“ Lucien hielt kurz inne. Noch immer fiel es ihm schwer, das auszusprechen... auch wenn sie lebt... auch wenn ihr Herz wieder schlug. ?Ich bin nicht blind, Cyrill“, fuhr er fort. ?Ich sehe, dass es nichts gab, was du h?ttest wissen oder vorhersehen k?nnen.“ Dann wurde seine Stimme schwerer. ?Doch mein Urteil kann ich nicht zurücknehmen. Nicht mir gegenüber. Und vor allem nicht Emmanline gegenüber.“
Cyrills Gesicht verzerrte sich vor Bitterkeit. ?Ich… verlange nicht von dir, das Urteil zurückzunehmen“, sagte er leise. ?Es ist gerecht.“ Sein Freund atmete tief ein. ?Du hast jedes Recht, ein Todesurteil auszusprechen. Diese Frau… ist deine Seelengef?hrtin. Stirbt sie… stirbst auch du.“ Sein grüner Blick wurde hart, fast nüchtern. ?Du bist der rechtm??ige K?nig. Ohne dich werden wir nicht überleben. Das ist eine Wahrheit… die niemand ignorieren kann.“ Einen Moment schwieg Cyrill, dann fuhr er fort: ?Ich hatte in den letzten Tagen genug Zeit, darüber nachzudenken. Ich… liebe meinen Bruder über alles… und ich wei? nicht, wie ich das… unseren Eltern beibringen soll.“ Seine Stimme brach beinahe. ?Sie werden am Boden zerst?rt sein. Aber sie werden wissen… dass es dein Recht ist.“ Sprachlos war wohl die einzig passende Beschreibung für seinen Zustand. Sollte er überhaupt etwas sagen? Das Gefühl dafür hatte Lucien keineswegs. Offensichtlich war Cyrill selbst noch nicht fertig. ?Auch wenn es mir widerstrebt und mir das Herz zerrei?t, wei? ich doch… ich muss dabei sein. Ich muss sehen, was meinem Bruder widerf?hrt.“
?Cyrill…“ Lucien stockte der Atem. Die Worte trafen ihn tief. Niemals h?tte er verlangt, dass Cyrill beim Tod seines Zwillingsbruders dabei w?re... nicht, wo sie doch ihr ganzes Leben lang Seite an Seite gestanden und einander beschützt hatten.
?Bitte nicht… Lucien. Ich muss es tun. Ich… als der ?lteste trage ich die Verantwortung für ihn. Dies habe ich unseren Eltern damals geschworen... dass ich ihn beschütze. Für mein Versagen gegenüber ihnen ist es meine Pflicht. Ich werde meine Augen nicht vor dem Verrat meines Bruders verschlie?en… egal, wie schwer es mir f?llt. Ich muss einfach.“
Lucien spürte, dass er kein Recht hatte, Cyrills Entscheidung zu ignorieren. ?So sei es.“
Ein gequ?ltes L?cheln erschien auf Cyrills Gesicht, voller Reue und innerem Schmerz. ?Gestattest du mir... vor der Vollstreckung nach Hause zurückzukehren, um meinen Eltern die Botschaft zu überbringen?“
?Cyrill, darum musst du mich nicht bitten. Natürlich kannst du das. Bleib, so lange es für dich n?tig ist“, sagte Lucien mit gro?em Verst?ndnis. Dies durfte und konnte er nicht einmal als K?nig verweigern.
Doch Cyrill schüttelte seinen schwarzen Schopf. ?Nein. Ich will nicht. Ich kann mich einer so vertrauten Umgebung mit all diesen Erinnerungen… nicht aussetzen. Nicht jetzt. Es würde mich zerst?ren. Davor muss ich mich schützen. Ich kann es mir nicht leisten. Was uns bevorsteht, verlangt alles an Aufmerksamkeit. Ich bin ein Krieger… der an der Seite seines Volkes k?mpft. Ich will so schnell wie m?glich zurückkehren.“
?Verstehe. Ich respektiere deine Entscheidung.“ Lucien meinte es ernst.
?Danke.“ Cyrill nickte dankbar.
Doch Lucien spürte, dass sein Freund noch nicht alles gesagt hatte. An seiner Haltung merkte er es. ?Was ist los? Willst du mir noch etwas sagen?“
Cyrill z?gerte. ?Ich bin mir einfach nicht…“
?H?r auf.“ Lucien unterbrach ihn barsch. ?Eines will ich dir sagen, Cyrill. Ihr m?gt das gleiche Aussehen besitzen, dasselbe Blut in den Adern und aus dem gleichen Leib einer Mutter stammen... aber ihr seid grundverschieden. Arokh war immer der Draufg?nger… der Hitzkopf. Warum glaubst du, haben deine Eltern dich darum gebeten, auf Arokh aufzupassen? Weil sie genau das befürchteten. Doch du… du bist strategisch, logisch, umsichtig. Du denkst nach, bist immer der Planer, der alles sorgf?ltig abw?gt. Du bist das genaue Gegenteil von ihm. Und dennoch... ihr beide seid die f?higsten K?mpfer.“
?Das sagt noch... nichts“, widersprach Cyrill ihm.
Gut, das reicht nun endgültig. Lucien richtete sich auf, seine Stimme ruhig, doch mit einer Autorit?t, die keinen Zweifel zulie?. ?Dann knie vor mir nieder, Cyrill. Schw?re deinem K?nig deine Treue und deinen Dienst. Schw?re, dass du bis zum Tod an meiner Seite k?mpfen wirst... nicht für mich, sondern für unser Volk. Schw?re es... wenn du so sehr von Zweifeln zerfressen bist. Tu es jetzt, und es wird Beweis genug sein, dass du niemals Verrat begehen k?nntest. Dein Schwur und deine Ehre würden es dir verbieten. Tue es.“ Es war kein Befehl. Es musste aus freien Stücken geschehen.
Im ersten Augenblick wirkte Cyrill überrascht, beinahe überrumpelt. Doch ohne weiteres Z?gern kniete er nieder. Eine Hand legte er auf seine Brust, direkt über das Herz, w?hrend er den Kopf tief senkte... ergeben, würdevoll. ?Hiermit schw?re ich meinem K?nig und meinem Volk“, begann Cyrill mit fester Stimme, ?sie stets mit Ehre und ohne Furcht zu verteidigen. Ich schw?re, jedes Unheil abzuwenden, das in meiner Macht steht. Ich werde mein Leben geben, um all jene zu beschützen, die mir anvertraut sind... mein Volk, meine Liebsten und jene, die zu uns geh?ren. Ebenso die Gef?hrtin meines K?nigs... unsere K?nigin. Sollte ich je diesen Schwur brechen, m?ge mich das gleiche Todesurteil ereilen. Alle G?tter seien Zeugen meiner Worte.“
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Ein leises, aufrichtiges L?cheln erschien auf Luciens Gesicht. Er hatte nichts anderes von seinem alten Freund erwartet. So viele Gefahren hatten sie gemeinsam überstanden, sich aus den ausweglosesten Situationen herausgek?mpft... Seite an Seite... Rücken an Rücken, Schwert an Schwert... mit Klauen und Rei?z?hnen. Vieles h?tte sie trennen k?nnen, doch niemals hatten sie einander im Stich gelassen oder feige den Rücken gekehrt. Das war wahre Freundschaft... und genau daraus wurden Krieger geboren, die keinen Verrat kannten. ?Erhebe dich, Cyrill“, sagte Lucien feierlich. ?Beschützer aller Wehrlosen und Unschuldigen.“ Er legte sich eine Hand auf seine Brust, direkt über sein schlagendes Herz, als sie sich wieder auf Augenh?he gegenüber standen. ?Dein Schwur ist tief in mir verankert. Niemand wird deine Ehre jemals infrage stellen. Die G?tter waren Zeugen deiner Worte. Und sollte dieser Schwur je gebrochen werden, wird dich die dir gebührende Strafe erwarten.“ Dann nahm Lucien eine kleine Klinge von seinem Schreibtisch, die immer griffbereit dalag. Mit einem entschlossenen Schnitt ritzte er seine innere Handfl?che auf. Blut perlte hervor. Er streckte Cyrill die Hand entgegen und reichte ihm zugleich den Dolch. Ohne Z?gern nahm sein Freund den Dolch und schnitt sich ebenfalls in seine Handfl?che. Kein Zweifel, kein Z?gern. Er schlug ein. Blut vermischte sich mit Blut. Ein Blutschwur... das Heiligste ihres Volkes. Unaufl?slich wie das Leben selbst. Nur der Tod konnte ihn beenden. ?Ich danke dir“, sagte Lucien ernst.
?Immer“, erwiderte Cyrill. Nur ein weiterer kurzer Augenblick und danach verlie? Cyrill den Raum, und Lucien stand allein da. Es machte ihm nichts aus... im Gegenteil. Der Blutschwur fühlte sich in seinen Adern unglaublich an. Es war sein Erster als K?nig, und es war ein eigenartiges, m?chtiges Gefühl. Nicht schlecht, keineswegs negativ... sondern intensiv und tief verbindend. Durch das vermischte Blut spürte er nun die Treue Cyrills... nicht nur zu ihm als Freund, sondern zu seinem K?nig. Sollte seinem Freund je etwas zusto?en, würde er es sofort spüren. Diese Verbundenheit war stark, überw?ltigend fast.
Nach all dem Hin und Her, nach all dem Nachdenken stieg in Lucien ein Drang auf, der sich wie ein Magnet auflud… er musste zurück zu Emmanline. Er war schon viel zu lange fort gewesen... gefühlt wie Tage... und jetzt zog es ihn mit unb?ndiger Kraft zu ihr. Seine Schritte wurden gr??er, schneller, bis er schlie?lich vor der Tür seines Wohnbereichs stand. Nervosit?t kribbelte in ihm. Schon jetzt spürte er, dass sich sein ganzes Leben ver?ndern würde, sobald er den Raum betrat. Alles, was er bisher war, alles, was er fühlen und denken konnte… es würde von Emmanline bestimmt werden. Schon jetzt tat er alles für sie. Aber würde sie ihn verstehen, alles akzeptieren, was er ihr sagte und versprach? Nicht nur sein eigenes Leben würde sich ver?ndern, sondern auch ihres... fundamental. Vielleicht lag es daran, dass es ihm so schwerfiel, die Tür zu ?ffnen. Die Angst lauerte tief in ihm. Sollte Emmanline ihn zurückweisen… was dann? Eines stand für Lucien fest... er würde k?mpfen. Um sie werben. Sie für sich gewinnen. Um sie zu seiner Frau und Gef?hrtin zu machen. So sehr wünschte er sich das. Seinen ganzen Mut zusammennehmend drückte er die Türklinke herunter und trat... in seinen Augen, in ihr gemeinsames Zuhause ein. Doch was er vorfand, lie? sein Herz für einen Moment stocken… das Bett war... leer. Sein erster Gedanke schoss ihm durch den Kopf... war sie schon wieder fortgelaufen?
Dann h?rte Lucien das leise Rauschen von Wasser aus dem Badezimmer. Ein Gefühl der Erleichterung durchfuhr ihn, sein angespannter K?rper entspannte sich ein wenig, doch gleichzeitig lag etwas Unbestimmtes in der Luft. Ein fremder Duft, schwer zu greifen, dr?ngte sich in seine Sinne. Vorsichtig, fast ehrfürchtig, betrat Lucien das Bad. Hitze und eine dichte feuchte Dampfwolke schlugen ihm entgegen. Der Spiegel war beschlagen, die Luft drückend und schwer. ?Emmanline?“ Keine Reaktion. Lucien wusste, sie war hier… in der Dusche… aber sie antwortete nicht. Etwas stimmte nicht. Noch immer vorsichtig und bedacht wagte Lucien sich zur beschlagenen Duschkabine vor, die geschlossen war. Langsam schob er die Tür auf… und was er sah, schockierte ihn zutiefst. Er keuchte auf, seine roten Augen weiteten sich. Nackt und zusammengekauert sa? Emmanline mit gesenkten Haupt auf der kleinen Bank in der Dusche. Hei?es Wasser prasselte auf ihr wei?es Haar, das klebrig an ihrem K?rper haftete... ihre helle Haut leuchtend rot. Dass das nicht nur vom hei?en Wasser kam. Da war viel mehr. ?Oh… mein Gott, Emmanline.“ Ohne zu z?gern, stellte Lucien sich mit seiner ganzen Kleidung unter den Wasserstrahl und hockte sich vor sie hin, w?hrend er den Hahn mit hei?em Wasser abstellte. ?Was… was ist passiert?“ Er wollte sie berühren, doch sie zuckte sofort zurück.
?Fass… fass mich nicht an.“ Ihre Stimme klang verletzt und verbittert leise. Ihr scharfer silberner Blick war starr, auf seiner Augenh?he, direkt in seine Augen gerichtet.
Lucien verstand nicht, was auf einmal los war. Vollkommen aus der Fassung geraten starrte er sie nur an. Sein Herz fühlte sich schwer an, und er kam sich hilflos vor. Irgendetwas hatte Emmanline zutiefst aufgewühlt, und... er wollte verdammt noch einmal den Grund wissen. ?Sag es mir. Was ist passiert?“ Eine pl?tzliche Erkenntnis schoss ihm durch seinen überforderten Kopf, und er zog scharf die Luft ein. ?Habe… habe ich dir… weh getan?“ Sein Blick glitt über ihren nackten K?rper… keine ?u?erlichen Verletzungen. Also musste es von innen kommen. Immerhin war Lucien beim Sex nicht wirklich sanft gewesen und Emmanline war ein zartes Wesen. Dazu ihr erstes Mal. Er gro?... sie klein. ?Sag es mir… bitte.“ Seine Stimme zitterte vor Verzweiflung.
?Lass… lass mich… gehen“, flüsterte Emmanline heiser und ihr Gesichtsausdruck verzog sich leicht schmerzhaft. ?Du hast… bekommen, was… du wolltest.“
Lucien konnte kaum noch entsetzter aussehen. ?Wovon… sprichst du? Ich kann dich nicht gehen lassen. Nicht jetzt.“ Seine Stimme war ernst, fordernd.
?Tue nicht… so. Du wei?t ganz genau… wovon ich rede.“ Emmanline stie? ihn wütend gegen die Brust. ?Du hast es jetzt bekommen. Dann lass mich gehen… wie du es versprochen hast.“ Ihre Stimme wurde am Ende immer leiser.
Pl?tzlich d?mmerte es ihm, was sie meinte. ?Verdammt…“ Lucien rieb sich schmerzhaft über die Brust. Jetzt verstand er es... und fühlte sich elend dabei. Erinnerungen an die Anfangszeit blitzten in ihm auf. ?Es hat sich ge?ndert, Emmanline. Alles hat sich… ge?ndert.“ Am liebsten h?tte er sie berührt, doch er wusste, sie würde es jetzt nicht ertragen.
?Du elendiger... Lügner.“ Ihre Stimme brach und sein innerer Drache brüllte qualvoll in ihm. ?Du hast es versprochen. Du l?sst mich gehen… wenn ich mit dir ins Bett gehe. ‘Gib dich mir nur einmal hin, und ich werde dich gehen lassen. Nur einmal.‘ Das waren deine Worte.“ Verzweifelt sackte Emmanline in sich zusammen. ?Jetzt… da du mich bekommen hast… lass mich gehen.“
Nun war es aller h?chste Zeit, die Wahrheit auszusprechen... bevor es zu sp?t war. ?Ich... und auch mein Drache... wir k?nnen dich nicht gehen lassen. Egal… wie sehr wir es versuchen würden.“ Seine Stimme war fest, aber voller Gefühl. ?Es stimmt… ich habe das zu dir gesagt. Am Anfang. Doch alles hat sich ver?ndert. Vieles… in einem Ausma?, das ich selbst noch nicht richtig begreifen kann.“ Lucien hielt kurz inne, zwang sich zur Ruhe. ?Aber eines wei? ich gewiss… mein Drache und ich wollen dir nahe sein. Immer. überall. Wir wollen dich nirgendwo anders wissen als an unserer Seite. Jeden gottverdammten Tag und jede Nacht.“ Sein Blick ruhte auf ihr, ehrlich, offen... verletzlich. ?Du bist uns wichtig geworden. Du hast dich in unser Herz geschlichen… leise... unerwartet. Das allein w?re Grund genug.“ Lucien atmete tief ein und sein Herz raste in seiner Brust unruhig und nerv?s. Jetzt kam das, was er ihr schon viel zu lange verschwiegen hatte. ?Doch es gibt einen noch wichtigeren Grund.“ Seine Stimme senkte sich. ?Der Grund… warum mein Drache und ich dich nicht gehen lassen k?nnen, ist folgender… du… Emmanline… bist unsere vorherbestimmte Seelengef?hrtin.“

